ahtr_logo

AIDS-Hilfe Trier

Saarstraße 55
54290 Trier

Tel: 06 51 / 9 70 44-0
Fax: 06 51 /9 70 44-12
Beratung: 06 51 / 19 4 11

Sprechzeiten:
Mo - Fr | 9 bis 13 Uhr
und nach Vereinbarung

info[at]trier.aidshilfe.de

facebook_button_quadrat50x50


HIV & STIs in der Region Trier

Das Robert-Koch-Institut (rki) berichtet über die epidemiologische Situation bei HIV, Syphilis und Hepatitis. Dadurch sind wir recht gut informiert, bei wie vielen Menschen in der Region Trier eine dieser Infektionen diagnostiziert wurde.

Die Region Trier umfasst den ehemaligen Regierungsbezirk Trier, also die Stadt Trier, den Landkreis Trier-Saarburg, den Eifelkreis Bitburg-Prüm, den Landkreis Bernkastel-Wittlich und den Vulkaneifelkreis.

Außer HIV, Syphilis und den Virushepatitiden sind STIs in Deutschland nicht meldepflichtig und werden somit auch nicht statistisch erfasst. Eine seriöse Schätzung ihrer Verbreitung in der Region Trier ist somit nicht möglich.

HIV/AIDS: Epidemiologische Situation Rheinland-Pfalz

STIs: Epidemiologische Situation Rheinland-Pfalz

HIV in der Region Trier

Das Robert-Koch-Institut (rki) berichtet für das Jahr 2017 insgesamt 14, für das Jahr 2018 (Stand: 14.12.18) 17 HIV-Neudiagnosen in unserer Region.

Wie viele Menschen aktuell in und um Trier mit der HIV-Infektion leben, können wir nur schätzen. Genaue Zahlen existieren nicht.

Wir gehen von etwa 400 – 500 Menschen aus, die sich seit Beginn der Epidemie bei uns in der Region mit HIV infiziert haben.Mit etwa 70 – 80 von ihnen steht die AIDS-Hilfe Trier in Kontakt.

Wie dieser Kontakt genau aussieht, ist von Falls zu Fall sehr unterschiedlich: Das Spektrum reicht von einmaligen Beratungsanfragen bis hin zu einer intensiven Unterstützung im Rahmen des Ambulanten Betreuten Wohnens.

Jedes Jahr werden im Gesundheitsamt Trier etwa 1.000 HIV-Antigen-Antikörper-Tests durchgeführt.

Syphilis in der Region Trier

Weiterhin keine „Entwarnung“ bei der Syphilis: Bezogen auf die Einwohnerzahl gehört die Stadt Trier auch 2017 deutschlandweit zu den Städten mit den höchsten Syphilis-Raten.

Laut Robert-Koch-Institut haben sich 2016 in der Region Trier 37 Menschen mit der Syphilis infiziert bzw. es wurde bei ihnen eine behandlungsbedürftige Syphilis diagnostiziert. 2017 waren es dann bereits 42 Fälle, und 2018 wird mit aktuell 41 Fällen (Stand: 14.12.2018; Achtung: Nachmeldungen sind bis in den März 2019 zu erwarten!) wohl ein ähnlich hoher Wert erzielt.

Aus der Erfahrung von früheren Jahren wissen wir, dass sich die Zahl der Syphilis-Infektionen oft wellenartig verändert. Doch letzten Endes hängt der Verlauf der Syphilis-Epidemie am konkreten Verhalten des_der einzelnen, nämlich am Schutz sowie der Testbereitschaft.

In unserer Präventionsarbeit bleibt die Syphilis somit auch weiterhin ein zentrales Thema!

Hepatitis in der Region Trier

Das rki berichtet für die Jahre 2016 – 2018 folgende Neuinfektionszahlen zu Hepatitis in der Region Trier (Stand: 14.12.2018):

2016 2017 2018                            (Stand: 14.12.18)
Hepatitis A
5 6 6
Hepatitis B
27 127 94
Hepatitis C 15 11 16
Hepatitis D
1 0 0
Hepatitis E
27 34 41

Für die deutliche Zunahme der Hepatitis-B-Diagnosen seit 2015 gibt es laut rki unter anderem folgende beiden Gründe: Zum einen hat sich die Referenzdefinition für Hepatitis B geändert. Dadurch werden heute auch solche Fälle mitgezählt, die früher z.B. aufgrund einer lediglich schwach ausgebildeten Symptomatik nicht als Hepatitis-Infektion gewertet wurden.

Zum anderen findet in Deutschland – und speziell auch in Trier mit seiner AfA – eine vermehrte Testung von Asylsuchenden statt. Viele von ihnen kommen aus Ländern mit hohem Hepatitis-B-Vorkommen und niedrigen -Impfquoten. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, die von der STIKO empfohlenen Standardimpfungen auch für Asylsuchende anzubieten und Menschen unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus Zugang zur Hepatitis-B-Therapie zu ermöglichen.

Auch eine erhöhte Meldung von Hepatitis-E-Infektionen ist in den letzten Jahren zu beobachten. Die Ursache kann laut rki an der erhöhten Aufmerksamkeit und Testung seitens der Ärzt_innen liegen. Die Infektion wird immer mehr bekannt.

Newsletter Trier

Ihr Name*

Ihre E-Mail-Adresse*

Institution

Ich stimme der Datenschutzerklärung zu und willige ein, dass die Aidshilfe Trier meine angegebenen Daten speichern darf, um mit mir in Kontakt zu treten.

 

Die AIDS-Hilfe Trier ist Mitglied in