Im Mai ging das Projekt queermed-deutschland an den Start. Es handelt sich dabei um ein deutschlandweites Online-Verzeichnis für queer- und transfreundliche Ärzt*innen / Mediziner*innen / Therapeut*innen.

Über einen anonymen Fragebogen können noch andere Gruppen genannt werden wie bspw. Jüd*innen, Muslim*innen, Menschen mit Be_hinderung oder mehrgewichtige und wenigergewichtige Personen. Aber auch Personen mit einem positiven HIV-Status oder Sexarbeiter*innen. Dabei ist großen Wert darauf gelegt, dass neben Menschen aus der LGBTQIA*-Community auch andere Gruppen, welche regelmäßig mit Diskriminierung zu kämpfen haben, Safe Spaces finden können.

Mithilfe des genannten Fragebogen werden Empfehlungen ausgesprochen, sodass andere Menschen diese finden und aufsuchen können.

Dabei werden Fragen zum Behandlungsspektrum und dem Miteinander mit dem/der Ärzt*in und behandelten Person gefragt, um sicher zu gehen, dass die behandelnde Person oder Praxis weiter empfohlen werden kann. Zu jeder Zeit kann die Person selbst entscheiden, welche Informationen sie in der Empfehlung weitergibt.

Dieses Projekt läuft komplett ehrenamtlich und es werden keine Einnahmen generiert. Es ist in Unterstützung mit queermed.at und gynformation.de entstanden.

Website: https://queermed-deutschland.de
Instagram: @queermed-deutschland