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AIDS-Hilfe Rheinland-Pfalz e.V.

Landesverband der
rheinland-pfälzischen AIDS-Hilfen
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ahrlp_paar_fsf_1Nacht der Solidarität

Die Nacht der Solidarität wird jährlich an einem Wochenende im Sommer begangen. Dann erinnern Mahnwachen, Kundgebungen und Solidaritätskonzerte an die weltweite Ausbreitung von HIV und AIDS.

Gleichzeitig wird zur Solidarität mit den am stärksten von HIV betroffenen Ländern aufgerufen. Das sind nach wie vor die afrikanischen Staaten südlich der Sahara: Hier leben mehr als 70 % aller weltweit HIV-infizierten Menschen.

Auch die AIDS-Hilfen in Rheinland-Pfalz beteiligen sich an der Nacht der Solidarität und im Kampf gegen die weltweite HIV-Epidemie.

Hintergrund

Weltweit leben etwa 36,7 Millionen Menschen mit HIV und AIDS. Jährlich stecken sich 2,1 Millionen neu mit HIV an, davon 150.000 Kinder. 1,1 Millionen Menschen sterben an AIDS. 52 % aller Betroffenen wissen gar nicht von ihrer HIV-Infektion. Weniger als die Hälfte aller HIV-infizierten Menschen weltweit, nämlich 18,2 Millionen, haben Zugang zur lebensrettenden antiretroviralen Therapie. (Quelle: UNAIDS, Stand: Ende 2015).

Was für uns dramatisch klingt, ist in Wahrheit ein großer Durchbruch. Denn trotz dieses unvorstellbaren Ausmaßes sinken die Zahlen der Neuinfektionen, der Mutter-Kind-Transmissionen, der AIDS-Toten und der nichtdiagnostizierten Dunkelziffer seit ein paar Jahren.

Dies ist nicht allein dem medizinischen Fortschritt geschuldet. Denn nur allzu oft kommt dessen Benefit in den am stärksten betroffenen Ländern, in Subsahara-Afrika, gar nicht erst an.

Es bedurfte über viele Jahre des großen Engagements und das steten Erinnerns durch AIDS-Aktivist_innen, hieran etwas zu ändern. Nur wenn sich die Menschen in den Industrienationen ihrer Verantwortung bewusst sind, kann das Leid und die Not der HIV-infizierten Menschen auch in anderen Teilen dieser Welt gelindert werden.

Die Nacht der Solidarität wurde vom Aktionsbündnis gegen AIDS schon vor vielen Jahren ins Leben gerufen. Seitdem wird sie in etwa 80 deutschen Städten jährlich begangen. Sie ist ein wichtiger Beitrag im weltweiten Kampf gegen AIDS.

12. Trierer Nacht der Solidarität

In Trier findet 2017 bereits zum 12. Mal die Nacht der Solidarität begangen. Bei der zentralen Informations- und Gedenkveranstaltung am 1. Juli auf der Liegewiese im Palastgarten (bei den Kaiserthermen) wollen wir wieder unsere Verbundenheit mit den am stärksten von HIV betroffenen Regionen im südlichen Afrika ausdrücken.

Selbstverständlich sind Ihre Spenden wieder herzlich willkommen, die je zur Hälfte der HIV-Arbeit des HOPE-Projekts in Kapstadt/Südafrika (HOPE-Kapstadt-Stiftung unter dem Dach der Deutschen AIDS-Stiftung) und der Jugendprävention der AIDS-Hilfe Trier e.V. vor Ort zugute kommen.